| Die Lukarnen wurden als grossformatige,
liegende, sich in die Breite ausdehnende Aufbauten konzipiert und
präzise in die bestehende Balkenkonstruktion des Daches integriert.
Nicht nur Licht, sondern möglichst viel Raum sollte gewonnen
werden. Ihre schnörkellose, kräftige Ausformulierung unterstreicht
den Charakter des ”Schon-immer-dagewesenen”. Mit dem
in der Giebelfassade eingebauten, vertikalen Fenster wird zusätzlicher
Aussenbezug geschaffen und der Dachraum vollends zu vollwertigem
Wohnraum aufgewertet.
Das Konzept verpflichtet sich der bestehenden Struktur, schreibt
diese weiter, so selbstverständlich, als hätte sich das
Haus schon immer über drei Geschosse ausgedehnt. Über
der vorhandenen Treppe wurde ein neuer Treppenlauf eingeführt:
In der Materialisierung dem Bestehenden verwandt, wird ein unauffälliger,
lichtdurchlässiger, abschliessbarer Körper geschaffen.
Steigt man in den Körper, die Treppe hoch, befindet man sich
direkt unter der grossen, präzise zwischen Wand und Binder
gesetzten Lukarne. Die volle Höhe wird spürbar, das ganze
Licht strahlt entgegen.
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