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projektierbar    
Kilchgrundstrasse 30,
Riehen
Umbau, Dachausbau
   
  Das 1950 erstellte zweigeschossige Einfamilienhaus besticht durch seine unnauffällige, schnörkellose aber klare Architektursprache. Die Anordnung der Räume im Parterre, der ”fliessende Raum” der gegen Süden ausgerichteten Wohn- und Esszimmer, die überraschend grossen, wohl proportionierten Südfenster lassen einen Hauch Moderne erahnen. Die Bausubstanz zeichnet sich durch hohe Qualität und bewusste Materialwahl aus.
Mit dem Ausbau des Dachgeschosses sollte zusätzlicher Wohnraum bereitgestellt werden, und den Einzug der zweiten und dritten Generation ermöglichen.
 

Die Lukarnen wurden als grossformatige, liegende, sich in die Breite ausdehnende Aufbauten konzipiert und präzise in die bestehende Balkenkonstruktion des Daches integriert. Nicht nur Licht, sondern möglichst viel Raum sollte gewonnen werden. Ihre schnörkellose, kräftige Ausformulierung unterstreicht den Charakter des ”Schon-immer-dagewesenen”. Mit dem in der Giebelfassade eingebauten, vertikalen Fenster wird zusätzlicher Aussenbezug geschaffen und der Dachraum vollends zu vollwertigem Wohnraum aufgewertet.

Das Konzept verpflichtet sich der bestehenden Struktur, schreibt diese weiter, so selbstverständlich, als hätte sich das Haus schon immer über drei Geschosse ausgedehnt. Über der vorhandenen Treppe wurde ein neuer Treppenlauf eingeführt: In der Materialisierung dem Bestehenden verwandt, wird ein unauffälliger, lichtdurchlässiger, abschliessbarer Körper geschaffen. Steigt man in den Körper, die Treppe hoch, befindet man sich direkt unter der grossen, präzise zwischen Wand und Binder gesetzten Lukarne. Die volle Höhe wird spürbar, das ganze Licht strahlt entgegen.